Tessanda

Eng den Häusern entlang schlängelt sich das Postauto durch die schmalen Gassen der Engadiner Dörfer. Und manchmal fürchtet es einen fast, wie nahe am Abgrund der Bus von Zernez über den Ofenpass ins Müstertal fährt. Während man bei der Rhätischen Bahn die technische Konstruktion bewundert, haben wir beim Postauto Achtung vor der sicheren Busführung des Chauffeurs.

Mauren in Südspanien

Unsere Besuche der Städte Granada, Cordoba und Sevilla Ende Mai, anfangs Juni 2022 hinterlassen eine nachhaltige Wirkung. Die Geschichte der Mauren in Spanien hat mich schon immer interessiert. Und so nehme ich wieder einmal Arnold Hottingers Werk "Die Mauren. Arabische Kultur in Spanien" zur Hand, das Werk des langjährigen Nahost-Korrespondenten der NZZ und exzellenten Kenner der maurischen Geschichte und des Nahen Ostens.

Der Fluch des Alberich

"Rheingold" von Richard Wagner (1. Teil des "Rings"), derzeit im Opernhaus Zürich zu hören und zu sehen, birgt Szenen, die faszinieren. Eine davon ist der Fluch des Alberich, dem der Ring durch den Gott Wotan entrissen wurde.

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker in der sozialistischen Lehre

Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat mich dazu veranlasst, mich wieder einmal dem Selbstbestimmungsrecht der Völker in der sozialistischen Lehre zuzuwenden, worüber ich an der Uni Zürich eine völkerrechtliche Arbeit geschrieben hatte.

Entwickelt wurde die Doktrin durch Lenin und Stalin, welche in der Deklaration der Rechte der Völker Russlands in Art.

Schweizerische Ärztemission an der deutschen Ostfront

Im Oktober letzten Jahres fand im ETH-Archiv für Zeitgeschichte, dessen eine Stiftung ich präsidieren darf, eine Veranstaltung des Geschäftsleitungsmitglieds und Historikers Dr. Werner Hagmann unter dem Titel "Amputieren im Akkord" statt. Thema waren, gestützt auf Quellenbeständen des Archivs, die unter dem Patronat des Schweizerischen Roten Kreuzes stehenden schweizerischen Ärztemissionen an der deutsch-russischen Front während des 2.

Geht die Liebe durch den Magen?

Die Büchergestelle quellen über. Es ist längst Zeit, sie durchzugehen und gelesene Bücher auszusortieren, Bücher, die man vielleicht gerne gelesen hat, die aber definitiv nicht zu Lieblingsbücher geworden sind.  

Da ich gerne koche, haben sich im Laufe der Jahrzehnte auch viele Kochbücher angesammelt.

Malen - ein neueres Hobby

Auf unserer Reise in China im Sommer 2015 hat mich die chinesische Tuschmalerei sehr fasziniert. Obwohl ich seit meiner Gymizeit nie mehr wirklich gemalt habe, habe ich beschlossen, mich darin zu versuchen. Mitgeholfen hat, dass ich die Kursleiterin Meng-Chen Yang aus einem anderen Kreis bereits kannte.

Zahlenzauber

Schon immer liebte ich Märchen. Als kleines Mädchen hörte ich gebannt den Märchen, die mir mein Vater erzählte, zu. Mit meiner Freundin, die einen Stock höher wohnte spielte ich wiederholt Goldmarie und Pechmarie aus Grimms Märchen "Frau Holle" nach. Natürlich mussten wir die Rollen - die der guten und schönen Goldmarie und die der bösen und hässlichen Pechmarie - abwechseln.

Burma

Im Februar 2017 haben mein Mann und ich Burma besucht. Der Aufbruch war spürbar. Die faktische Präsidentin Aung San Suu Kyi, ihr Mut und Ihre Unbeugsamkeit gegenüber dem Militär wurde im Inland verehrt und im Ausland bewundert und mit internationalen Preisen geehrt. Später fragte man sich, ob all die Ehrungen berechtigt gewesen waren.

Knorrli und das Eichhörnchen

Spannend war es für mich als kleines Mädchen, mit meiner Mutter einzukaufen. Im damaligen "Läbis" an der Bahnhofstrasse in Erlenbach entdeckte ich eines Tages in Form einer grossen Kartonfigur Knorrli, die Werbefigur der Knorr Fabrik. Ich liebte ihn auf den ersten Blick, sein fröhliches Gesicht und wie er mit der Holzkelle so lustig herumsprang.

Vor 50 Jahren

Meine Startbedingungen waren sehr gut. Ich wuchs in einem liberalen politischen Elternhaus auf. Für meine Eltern war die Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit. Das Stimm- und Wahlrecht der Frauen war in unserer Familie schon lange ein Thema, hatte sich doch mein Vater schon als Jungfreisinniger in Thun dafür eingesetzt, und meine Grossmutter väterlicherseits, daran erinnere ich mich gut, hatte sich in Frauenkomitees engagiert.

Solothurn

Mit einer Cousine und ihrem Mann verbringen wir einmal im Jahr ein gemeinsames Wochenende, wobei das Programm abwechslungsweise bestimmt und organisiert wird. Sie wählten Solothurn. Lange ist es her, dass mein Mann und ich diese schöne Stadt mit ihrer interessanten Geschichte, besuchten. An der Aare attraktiv gelesen, bezaubert sie durch wunderbare Zeugen mittelalterlicher und barocker Architektur.